Kommission der Koordinationsstelle Elementarpädagogik (KoKEp)

Präambel
Die KoKEP hat sich aus der im August 2000 begründeten "Koordinations- und Förderstelle für Kleinkind- und Vorschulerziehung der Rudolf Steiner Pädagogik" entwickelt. Heute heisst diese: "Koordinationsstelle Elementarpädagogik".

Die Mitglieder der KoKEp werden von der "Fachtagung Elementarpädagogik" gewählt.
Die KoKEp konstituiert sich selbst. Die KoKEp-Leitung besteht aus einer LeiterIn und einer StellvertreterIn. Die Leiterin muss in der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Mitglied sein, damit die Anliegen der Elementarstufe der Rudolf Steiner Schulen in der ARGE eingebracht werden können.

1. Aufgaben nach aussen
Wahrnehmung, Durchdringung und Aufbereitung der laufenden bildungspolitischen Reformprozesse des Vorschulbereichs in den verschiedenen Kantonen.

Engagement in breiter Öffentlichkeit für eine gesunde kindliche Entwicklung und Zusammenarbeit mit den entsprechenden fachlichen und öffentlichen Organen
(u.a. Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz, GAIMH; Pro Juventute, Kinderlobby, Elternbildung CH)

Öffentlichkeitsarbeit

  • Auswertung der verschiedenen Ansätze und Erfahrungen von elementarpädagogischen Modellen im In- und Ausland.
  • Organisation wie auch Mitwirkung an Fachtagungen öffentlicher Institutionen im Bereich der Elementarstufe (0 bis 9Jahre), an Vorträgen, Publikationen, Vernehmlassungen.
  • Zusammenarbeit mit staatlichen Organisationen, wie:
    - Verband der staatlichen Kindergärten (ZKV)
    - Schweizerischer-Spielgruppen-Leiterinnen-Verband (SSLV)
  • Gesprächskontakte zum Schweizerischen Kibesuisse-Verband, Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) und der Kinderlobby.
  • Wahrnehmung an Veranstaltungen der folgenden Organisationen:
    - Europäisches Forum für Freiheit im Bildungswesen (EFFE)
    - Alliance for Childhood.

Aufgaben nach innen

  • Unterstützung der Qualitätsentwicklung bestehender Einrichtungen in der Elementarstufe (0 bis 9 Jahre) der Rudolf Steiner Schulen (Erweiterung und Vertiefung des Aufgaben- und Verantwortungsbewusstseins anhand des Handbuches: "Wege zur Qualität" von U. Herrmannstorfer, nach welchem die meisten Rudolf Steiner Schulen mit dem Vorschulbereich in der Schweiz u arbeiten).
  • Förderung und Entwicklung neuer pädagogischer Betreuungsinitiativen im Bereich der Elementarstufe (0 bis 9 Jahre).
  • Verstärkte Zusammenarbeit der Institutionen der Elementarstufe mit der Schulbewegung mittels intensiverem Informations- und Erfahrungsaustausch durch die Mitarbeit in den folgenden Gremien:
    - Pädagogische Sektion am Goetheanum
    - Arbeitsgemeinschaft der Rudolf Steiner Schulen (ARGE)
    - nach Bedarf Interkantonale Bildungspolitische Kommission (IBK)
    - Arbeitsgruppe für Lehrerbildung an der Akademie für anthroposophische Pädagogik (AfaP)
    - Ausbildungskonferenz der anthroposophischen Ausbildungsinstitute in der Schweiz
    - nach Bedarf Kollegien der Rudolf Steiner Schulen, sowie regionale Konferenzen im Vorschulbereich.
  • Unterstützung und Koordination regionaler und überregionaler bildungspolitischer Bestrebungen im Bereich der Elementarstufe (z. B. Schul-Projekte; Stärkung familienergänzender Betreuungsformen an den Steiner-Schulen)

Interne fachliche Entwicklungs- und Unterstützungsarbeit
Die KoKep-Leitung leistet regelmässige Zusammenarbeit und Kommunikation mit der folgenden ehrenamtlich arbeitenden Mandatsgruppe, die von der Fachtagung für Kleinkind- und Vorschulerziehung gewählt wird. Sie besteht aus:

  • Je einer Verantwortlichen der verschiedenen Regional-Arbeitsgruppen
  • Verantwortliche Vertretung der Ausbildungsstätten im Vorschulbereich
  • Leitung und Sekretariat der KoKEp
  • Vertretung des Councils der IASWECE
  • Leitende von Projekten der Elementarstufe
  • Vertretung der Gruppe von nicht an Schulen angeschlossenen Kindergärten

In der Mandatsgruppe wird über alle oben erwähnten Aktivitäten informiert und ausgetauscht, Verantwortungen delegiert, Probleme dargestellt, notwendige Projekte initiiert und Zielsetzungen besprochen.

Die wichtigsten Aufgaben, innerhalb der oben erwähnten zwei Hauptrichtungen, werden sein:

  • Ständige Bearbeitung des Leitbildes
  • Arbeit an der Fachdidaktik der Elementarstufe
  • Unterstützung der Regionalgruppenarbeit und ihrer Anliegen, sowie Aufbau und Impulsierung durchlässiger Informationsorgane- und Strukturen.
  • Mitwirkung bei der Organisation von Fachtagungen im Bereich der Elementarstufe und Begleitung von Initiativen der familienergänzenden Betreuung und Erziehung.
  • Anerkennungsfragen sowie Entwicklungen in den verschiedenen Ausbildungsstufen der Elementarstufe: KindergärtnerIn, SpielgruppenleiterIn, Fachfrau Betreuung, Leitung von Eltern-Kind-Gruppen

Schwerpunkte

  • Alle Kindergärten sind aufgerufen, sich für die pädagogische Zusammenarbeit in einen Schulzusammenhang zu stellen, um mit den Anliegen nicht isoliert (bei den schwerwiegenden Reformen des Vorschulbereiches!) in der Bildungslandschaft der Schweiz dazustehen.
  • Die Mitarbeit jedes Kindergartens in einer Regionalgruppe der Rudolf Steiner Kindergärten ist in Zukunft unumgänglich damit durch die Vertretung ihrer Anliegen in der KoKEP die Kommunikation mit der ARGE (über die Leitung der KoKEp) gewährleistet ist.

  • In den regionalen und örtlichen Arbeitsgruppen sollten die Kindergärten mit den Betreuungsbereichen der Vorkindergartenzeit pädagogisch zusammenarbeiten.

  • Die Regionalstellen müssen neu geordnet und als noch verbindlichere Zusammenarbeitsorgane als bisher eingerichtet werden.

  • In diesem Zusammenhang muss die Aufgabenstellung der jeweiligen Regio-Vertreter-Innen für die Zukunft neu definiert werden.

Rechenschaft
Die Leitung der KoKEp erteilt regelmässig in mündlicher und schriftlicher Form Rechenschaft an den Vorstand der ARGE und berichtet nach Bedarf an Sitzungen den Delegierten der ARGE.